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| Sinnbild der Sicherheit. |
War es das, was aus John Lennon machte, was er gewesen ist? Ein Hochbegabter, Hochsensibler, Hochunsicherer, diese Unsicherheit hinter Arroganz Versteckender, gleichzeitig aber auch Liebender und noch viel mehr ein nach Liebe Dürstender? War dies das Schlüsselerlebnis?
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| Der junge John Lennon mit der Mutter. Man beachte die Körpersprache. |
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| John Lennon als Beatle mit Tante Mimi. Die Haare waren ein Dauerthema. |
Mimi musste einfach eine Sonderstellung in diesem ebenso erfolgreichen wie leidvollen Leben innehaben. Nicht nur, weil sie sich um den Jungen gekümmert hat, er bei ihr (und bis zu seinem Tod 1955 bei ihrem Mann) aufgewachsen ist. Sondern auch darum: Wenn man die Anekdoten über Mimi kennt und sich das nachfolgende Interview zu Gemüte führt, bestätigt sich der Eindruck, dass John Lennon, der berühmte, der vergötterte Beatle, die spätere Friedensikone, von seiner Tante Mimi bis Stunden vor seinem Tod immer nur ehrliche Dinge gesagt bekam. Dinge, die er nicht hören wollte. Und dennoch von ihr geliebt wurde und die er dennoch liebte. Die gegenseitige Liebe kann man in dem Interview von 1981, nur Monate nach Lennons Tod, in ihren Augen sehen, wenn sie über ihn spricht.
Bei einigen ihrer "Ehrlichkeiten" war Mimi klug genug, sie nicht in ein Mikrofon zu sagen. Hier ein paar verbürgte Müsterchen, auf die John Lennon manchmal durchaus hätte gut hören sollen.
Nicht hinhören, John:
Als der pubertierende Lennon sich nur noch um Musik, nicht aber um eine ordentliche Ausbildung bemühte, meinte Mimi:
"The guitars are allright, John, but you'll
never make a living out of it."
Anlässlich eines Begräbnisses putzte Mimi Lennons erste Frau Cynthia (die ihr früher auch nicht recht war) herunter. Sie hätte ihn nie und nimmer gehen lassen sollen. Dann hätte er diese Japanerin nicht geheiratet:
"This would have stopped him from making a fool of himself."
Hinhören, John, hätte viel genutzt:
Auf die Frage, warum sie Lennon in all den Jahren nie in New York besucht habe:
"I coudn't go to a country where there's guns."
Wenn es nicht wahr ist, so ist es doch eine gute Geschichte: Doch die Krankenschwester, die 1991 bei Mimi war, als sie im Alter von 88 Jahren starb, beharrt darauf: Ihre letzte Worte waren:
"Hello, John!"



Starkes Post! Wirklich sehr berührend.
AntwortenLöschenIch frage mich oft, was dieser begnadete Künstler der Welt noch alles an genialer Musik beschert hätte, wenn dieser Mord nicht passiert wäre. What a waste! Ein so sinnloser Tod.