Dienstag, 8. Mai 2012

Jetzt ist fertig lustig oder Wie ich endlich mein Gewicht unter Kontrolle bringe

Nein, ganz so schlimm ist es bei mir noch nicht.
Mein Gewicht war für mich ein Thema seit.... seit der Pubertät. Mit Anfang zwanzig habe ich zum ersten Mal bewusst abgenommen. Und natürlich wieder zugenommen. Wie das halt so ist. Und so ging es munter weiter. Rauf und runter. Tendenziell rauf.

Doch jetzt ist fertig lustig. Ich bin keine 20 mehr. Ich bin mehr als doppelt so alt. Jetzt oder nie. Jetzt gilt es Ernst. Ich habe mein Wunschgewicht definiert. Dieses werde ich erreichen und es halten. Zur Unterstützung meines Vorhabens ist am rechten Rand dieses Blogs als neues Gadget die Rubrik Gewichtskontrolle aufgeschaltet. Dort kommuniziere ich öffentlich, wie weit ich auf dem Weg zu meinem Wunschgewicht fortgeschritten bin. Wenn dort als dereinst die Zahl 100 % steht, bin ich am Ziel. Wenn es mal für längere Zeit nicht vorwärts oder gar rückwärts geht, darf gerne Hohn und Spott über mich gegossen werden.

Die wahre Kunst besteht aber darin, an diesem Ziel zu bleiben. Das, was ich nie geschafft habe. Dieses Mal wird aber alles anders. Ich werde mir die Hilfe einer Ernährungsberaterin gönnen. Also dann....

10 Kommentare:

  1. Ach, das kommt mir alles so bekannt vor. Ich beschäftige mich auch schon länger als mein halbes Leben mit meinem Gewicht und der Versuch, mit 16 Jahren der bleistiftdünnen Whitney Houston nachzueifern und meinen Körper mit Radikaldiäten zu quälen, obwohl meine erbliche Veranlagung definitiv in Richtung Beyoncé Knowles geht, hat die Sache nicht besser gemacht. Damals war ich noch normalgewichtig... Jojo-Effekt, Rauchstopp, Schwangerschaften und ein ständiges Schlafdefizit haben das Problem akzentuiert. Mein Gewicht ist eine ewige Baustelle.

    Aber bei Dir bin ich zuversichtlich! Du schreibst sehr dezidiert und ich traue es Dir zu, dass Du es diesmal schaffst, Dein Ziel zu erreichen!

    Mit Hohn und Spott wird Dir garantiert niemand kommen, auch wenn du scheitern solltest. Die meisten von uns kennen das Problem ja aus eigener Erfahrung und wissen, wie unglaublich schwierig es ist, dauerhaft abzunehmen - insbesondere, wenn man die 40 schon überschritten hat!

    Einen Drittel hast Du schon geschafft! Félicitations! Das ist eine tolle Leistung!

    Drücke Dir ganz fest die Daumen, dass Du es diesmal schaffst und Dein Wunschgewicht auf Dauer auch halten kannst!

    Grüessli,
    Rosalie

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Am Anfang geht es immer schneller als nachher. Und die wahre Herausforderung liegt wie gesagt im Halten des Gewichts. Spätestens da wird eine Ernährungsberaterin ins Spiel kommen. Übrigens waren es heute Morgen wieder weniger als 33 %.

      Löschen
  2. Ich wünsche dir viel Erfolg und das nötige Durchhaltevermögen. Ich mache momentan dasselbe durch, wie vor jeder längeren Motorradtour, und bin gerade sehr erfolgreich. Meine Güte, wieviel Geld man spat, jede Woche passen mir ein paar Kleider, Röcke und Tops, die eben noch zu eng waren. Noch ein paar Wochen und ich bin komplett neu eingekleidet für lau.
    Hab ein bisschen Spaß bei deinem Projekt und mache ein Spiel daraus, so wie ich es auch gerade mit Freude betreibe.

    Herzliche Grüße
    Svenja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Schön zu lesen, dass du mit Freude bei der Sache bist. Normalerweise wäre das ja jetzt eine Woche, in welcher in meine Vorsätze mit Jogging unterstütze. Geht aber nicht, weil ich mich für ein entsprechendes Grossevent am Samstag schone.

      Löschen
  3. Ich drücke die Daumen!!! Kenne das alles nur zu gut....!!! Hohn u Spott kann man aber nur bedingt als Arschtritt gebrauchen, meins nicht?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wo du Recht hast, hast du Recht. Aber ich wollte mein Blog benutzen, um etwas soziale Kontrolle zu installieren.

      Löschen
  4. Hallo,
    ich bin über Svenjas Blogroll auf Dich aufmerksam geworden und sei Dir gewiss, Du bist nicht allein. Hab mir grad auch mein gestriges Einkaufshorrorerlebnis mit seinen Konsequenzen von der Seele gebloggt ^^
    Liebe Grüße,
    Masuku

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Da guck ich doch gerne bei dir rein. Ich bin gespannt.

      Löschen
  5. Ich habe heute einen unglaublich spannenden Artikel zu diesem Thema gelesen. Er hieß "Das egoistische Gehirn" von Achim Peters. Darin war die Rede davon, dass das Gehirn seine Energiezufuhr immer aus dem restlichen Bedarf des Körpers abzieht (der so genannte "Brain Pull"). Die Menschen unterscheiden sich nun dadurch, ob sie in Stressphasen mit einem ausgeprägten Brain Pull reagieren - das sind dann die Ewigschlanken, denen das Gehirn sozusagen ständig den Zucker aus den Organen frisst, die aber ansonsten unter den Folgen ihrer Hyperreaktivität auf Stress zu leiden haben - oder ob sie ihre Stressreaktion, den Brain Pull, herunterregulieren können. In diesem Fall müssen sie allerdings den unter Stress erhöhten Energiebedarf im Gehirn durch zusätzliche Nahrungsaufnahme decken - das sind dann diejenigen, die zunehmen. Die frohe Botschaft: Die letztgenannten haben unter Stressbedingungen in einer Überflussgesellschaft eine höhere Lebenserwartung als die erstgenannten, die überdies ein höheres Risiko haben, an Depressionen zu erkranken.

    Das nur, damit du nicht so hart mit dir selbst ins Gericht gehst, falls die Biologie dir einen Strich durch die Rechnung machen sollte.

    AntwortenLöschen
  6. Interessante Erläuterung! Werde mir gleich den Artikel besorgen. Ich habe natürlich das Pech in die "Brain Pull" Kategorie 2 zu fallen. Ich nehme zu bei Stress, obwohl ich mengenmässig nicht viel esse, aber Lust auf Süsses habe... Mein Hirn benötigt dann offenbar schnell verfügbare Kohlenhydrate, sprich Zucker... Würde mich nicht wundern, wenn ich in die absolute Sonderkategorie Nr. 3 fallen würde: stressbedingte Adipositas mit atypischer Depression und unterdurchschnittlicher Lebenserwartung. Dumm gelaufen...

    AntwortenLöschen