Samstag, 26. Mai 2012

No Need To Be Alone..... Wie die grossartige Regina Spektor einen Song von John Lennon gerettet hat.

Mittelmässige Amateurband
Real Love war ein Song, den John Lennon irgendwann in den 70ern mal auf dem Piano eingespielt und auf einem billigen Kassettenrecorder aufgenommen hat. Im Rahmen des nur teilweise verdienstvollen Anthology-Projekts spielten die Rest-Beatles den Song neu ein und mischten mit Zustimmung von Yoko Ono die alte Aufnahme von Lennon dazu. Ob diese Zustimmung eher ein Nachgeben gegenüber Johns alten Kumpels war oder eher Raffgier, wer kann das wissen? Ich tippe auf beides.

Das als "neuer Beatlessong" gepriesene Produkt klang schaurig. Die drei klangen nach all den Jahren wie eine mittelmässige Amateurband und Lennons Stimme und Pianospiel wirkte schaurig-lächerlich wie aus dem Jenseits übertragen. John Lennon hätte sich in seinem Grab gedreht, wenn er denn in einem liegen würde.

Es einer jungen Sängerin zu verdanken, dass Real Love doch noch die Würde erhalten hat, die der Song verdient. Denn es ist ein "Ich-Liebe-Die-Ganze-Welt-Song" wie Mind Games. Während Mind Games aber euphorisch ist, fängt Real Love die allumfassende Liebe auf eine sehr zärtliche Art und Weise ein.

Vielen Dank, Regina Spektor!!





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