Und immer wieder mal hat man sich kurz darüber geärgert, warum einem diese Melodie immer noch verfolgt. Geärgert aus verschiedenen Gründen:
Erstens das Gefühl, dass man irgendwo verloren ist, aber den Heimweg nicht mehr findet. Zweitens ist ja der Song nur noch in rudimentären Ausschnitten da, nie mehr in seiner Gänze.
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| A la recherche de la mélodie perdue |
Und dann, irgendwann, läuft der Song im Radio. Oder man stolpert in einer Fachzeitschrift über den Titel. Oder man entdeckt ihn auf youtube. So geschehen vor zwei Tagen mit dem folgenden Song.
Rhinestone Cowboy war 1975 ein Riesenhit. Ich war damals zarte acht Jahre alt. Und irgendwie hat der Song in meinem Langzeitgedächtnis bis heute überlebt, wenn auch nicht ganz unbeschadet. Dass ich derlei Musik heute mit kritischerer Distanz gegenüberstehe, tut dem Genuss kaum Abbruch.
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| Wayne, Pferd, Campbell |
Wenn er aber in Interviews den Refrain seines grössten Hits mit immer noch kräftiger Stimme ins Mikrofon schmettert, singt er schon mal "Radio" statt "Rodeo", um anschliessend den Text vollständig zu vergessen.
Glenn Campbell hat mit Ghost In The Canvas seine letzte Platte aufgenommen und schickt sich an, seine letzte Tour zu starten. Sein Arzt hat bei ihm Alzheimer diagnostiziert.




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